Unterabschnitte von Person

Beschäftigungszeiten

Wenn Sie einen Mitarbeiter neu anlegen, wird für diesen auch eine Beschäftigungszeit angelegt.
Über dieses Datum werden einige interne Abläufe angestoßen.

Es wird eine Anmeldung im SV-Meldungsverfahren und im ELStAM-Verfahren erstellt und eine Lohn-/Gehaltsabrechnung erstellt.

Bei Mitarbeitern, die bereits bei Ihnen beschäftigt waren, kann die Neuanlage über den Personalassistenten entfallen. Für diese Mitarbeiter legen Sie einfach eine neue Beschäftigungszeit an und überarbeiten die Personendaten.
Damit ersparen Sie sich die wiederholte Angabe von bereits bekannten Daten.

Info

Die Sollarbeitszeiten gelten jeweils für den angegebenen Zeitraum und müssen bei Änderungen für den neuen Zeitraum erfasst werden.

eStatistik

Tarifbindungsart

Es ist zu unterscheiden zwischen:

  • Branchentarifverträgen
  • Firmentarifverträgen
  • Betriebsvereinbarungen bzw. Anerkennungstarifverträgen

Wird im Betrieb hinsichtlich der Verdienste ein Branchentarifvertrag angewandt, ohne dass der Betrieb durch Mitgliedschaft in der Arbeitgebervereinigung daran gebunden ist, so ist Kein Tarifvertrag, Orientierung an einem Branchentarifvertrag anzugeben.

Außergewöhnliche Umstände

Falls besondere Umstände die Beschäftigten-/Verdienstentwicklung im Berichtsmonat beeinflusst haben, geben Sie dies bitte an. Dies trifft insbesondere bei

  • konjunktureller Kurzarbeit
  • saisonaler Kurzarbeit
  • Streik
  • Fusion oder Aufspaltung zu.

Die ersten 3 Punkte haben Sie bereits durch die Anlage von Abwesenheiten erledigt. Für den Punkt Fusion oder Aufspaltung können Sie hier das Feld markieren.

Ist Fusion oder Aufspaltung?

Wenn sich die Betriebsgröße durch eine Fusion oder Aufspaltung ergeben hat, markieren Sie dieses Feld.

Sonstige Gründe

Wenn sonstige Gründe vorliegen, tragen Sie dies im Freitextfeld ein.

Löschen von Personen

Generelles

Grundsätzlich ist das Löschen von Personen in DATALINE Lohnabzug nicht erlaubt.

Grund dafür sind die Aufbewahrungspflichten im Rahmen der Betriebsprüfung, die fünf Jahre betragen. Es dürfen also nur Personen gelöscht werden, die in den letzten fünf Kalenderjahren nicht beschäftigt oder abgerechnet wurden und für die keine Meldungen erstellt wurden.

Arbeitsverhältnis wurde nicht begründet

Da es aber vorkommen kann, dass Sie einen Mitarbeiter anlegen, der dann doch nicht das Arbeitsverhältnis antritt, gibt es hierfür eine Ausnahme.

In diesem Fall wählen Sie im Dialog ‣ Personaldaten ‣ Person ‣ Beschäftigungszeiten die betreffende Person aus und löschen die Beschäftigungszeit, die nicht stattgefunden hat.

Danach betätigen Sie der Schaltfläche Speichern.
Im Anschluss können Sie unten rechts in der Seitenleiste auf die Schaltfläche Person löschen klicken und damit die Person löschen.

Mitarbeiter wurde irrtümlich gelöscht

Wenn Sie aus Versehen den falschen Mitarbeiter gelöscht haben (was bei Bestandsmitarbeitern aber abgefangen wird), haben Sie noch die Möglichkeit, diesen wiederherzustellen.
Dazu gehen Sie in den Dialog ‣ System ‣ Wiederherstellungsdialog und wählen den Mitarbeiter aus.

Rechts in der Seitenleiste befindet sich die Schaltfläche zum Wiederherstellen, die Sie dann betätigen müssen.

Bitte gehen Sie anschließend in den Dialog ‣ Personaldaten ‣ Person ‣ Beschäftigungszeiten und kontrollieren, ob die korrekte Beschäftigungszeit hinterlegt ist.

Name der Person

Aufbau

Der Name einer Person besteht aus mehreren Bestandteilen.
Da der Name ein sehr persönliches Ordnungsmerkmal in allen Zweigen der Personalabrechnung und des Meldewesens ist, sollte er in korrekter Schreibweise hinterlegt werden.

Die Namensbestandteile Vorsatzwort, Namenszusatz und Titel wählen Sie bitte aus der jeweiligen Auswahl aus.

Die Reihenfolge der Bestandteile ist Titel Vorname Namenszusatz Vorsatzwort Nachname.

Ein korrekter Name würde also lauten: “Dr. Alexander Baron von Dataline”.
Jetzt lässt sich darüber streiten, ob in einer Mitarbeiterliste die Person als “Dataline, Alexander von” oder als “von Dataline, Alexander” einsortiert werden soll und ob die Angabe des Titels und des Namenszusatzes hier einen Gewinn bringt.

Für den Aufbau der Meldungen ist dies jedoch unerheblich, da die Werte einzeln vorliegen.

Vorname

Der Vorname einer Person ist abhängig von dem Namensrecht im Geburtsland.
In Deutschland gibt es Kriterien, die ein Vorname erfüllen muss. So galt lange, dass sich das Geschlecht aus dem Vornamen bestimmen lassen soll. Mittlerweile gilt das als überholt.

Dennoch wird die Zeichenfolge “§$%&/” nicht als Vorname zugelassen werden.

Das Programm muss hier ebenfalls eine Prüfung durchführen, damit genau solche Eingaben nicht als Vorname der Person in den Meldungen auftauchen.

Die Länge des Vornamens ist auf 30 Stellen begrenzt.

Nachname

Der Nachname einer Person wird durch die Eltern vererbt, also entweder vom Vater oder der Mutter, und bestimmt den Geburtsnamen der Person.
Doppelnamen sind beim Geburtsnamen in Deutschland nicht möglich.

Bei einer späteren Heirat ändert sich der Nachname gegebenenfalls. Hier können dann Kombinationen wie “Müller-Schulze” entstehen.
Das Programm muss hier ebenfalls eine Prüfung durchführen, damit fehlerhafte Eingaben nicht als Nachname der Person in den Meldungen auftauchen.

Die Länge des Nachnamens ist auf 30 Stellen begrenzt.

Vorsatzwort

Vorsatzworte wie “von” und “zu” sind Bestandteile des Nachnamens.
Sie weisen nicht zwangsläufig auf eine adlige Herkunft, da sie regional verschieden verwendet wurden.
Im norddeutschen Raum wurde früher z.B. einfach der Herkunftsort an den Namen angefügt und ein “von” davor gesetzt.

Später wurde das “von” zu einer Nacherhebung in den Adelsstand verwendet, z.B. bei Johann Wolfgang von Goethe.

Namenszusatz

Die bekanntesten Namenszusätze sind Baron, Baronin, Freiherr und Freifrau.
Obwohl längst abgeschafft, können die ehemaligen Adelstitel seither als Zusatz im Namen angeführt werden und gelten sodann als Namensbestandteil, wobei der vormalige Titel nicht vorangestellt, sondern als Zwischenname hinter dem Vornamen erscheint, z.B. Carl Prinz zu Dataline.

Titel

Titel stellen einen erworbenen akademischen Grad dar, allerdings wurde nur der Doktortitel (“Dr.”) in den Rang eines Namensbestandteils erhoben und kann im Personalausweis eingetragen werden.

Es obliegt also der Höflichkeit, ob man diesen Titel voranstellt oder weglässt.

Schwerbehinderung

Verwendung

Eine Schwerbehinderung stellt die Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor besondere Herausforderungen.
Um die Integration von Schwerbehinderten in die Arbeitswelt zu fördern, wurde die Schwerbehindertenabgabe geschaffen.

Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten sind gesetzlich dazu verpflichtet, 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen.

Die Ermittlung der Schwerbehindertenabgabe erfolgt über eine Schwerbehindertenanzeige, die einmal jährlich erfolgen muss. Damit das Programm diese Meldung mit Daten versehen kann, müssen die Angaben aus dem Schwerbehindertenausweis hinterlegt werden.

Erforderliche Daten

Schwerbehindertenausweis vorne Schwerbehindertenausweis vorne Schwerbehindertenausweis hinten Schwerbehindertenausweis hinten
Vorder- und Rückseite Schwerbehindertenausweis

Gültig ab

Beginn der Gültigkeit des Schwerbehindertenausweises (lt. Rückseite).

Gültig bis

Ende der Gültigkeit des Schwerbehindertenausweises (lt. Vorderseite).

Grad der Behinderung

Angabe des Grads der Behinderung.

Akten-/Geschäftszeichen

Geschäftszeichen des Schwerbehindertenausweises (lt. Vorderseite).

Dienststelle

Ausstellungsbehörde des Schwerbehindertenausweises (lt. Rückseite).

Personengruppe

Bitte wählen Sie die passende Personengruppe aus der Liste aus.